Level Complete: August 2021

Sophia:

Ich schreibe diese Worte bereits im September, immerhin ist es ein Monatsrückblick und der Monat August ist schon vorüber. Für mich wohl einer der arbeitsintensivsten Monate bzw. fanden vier meiner Projekte zeitgleich in einer Woche statt. Nach diese Woche habe ich nun erstmal direkt zwei Wochen Urlaub und kann diese bei der Familie verbringen und meine Batterien wieder auftanken. Hier komme ich immer viel zum Lesen – aber dazu dann mehr im nächsten Rückblick!

Im August habe ich nämlich (leider) mal wieder gar nichts gelesen. Stattdessen habe ich wieder viel gespielt, wenn es abends keine Runden League of Legends waren, dann kam nun neu hinzu: Humankind! Ich war schon immer großer Civilization-Fan und Humankind macht in meinen Augen vieles besser. Ich weiß nicht, wie das andere Strategie-Fans sehen, aber bei mir liegt es vor allem daran, dass man nicht gezielt ein Reich, eine Kultur spielt, sondern sich im Lauf der Epochen eher daran orientiert. Und endlich kann man eigene Religionen mit eigenen Dogmen gründen und hat nicht aus Versehen wegen irgendeiner anderen Erfindung beiläufig auch das Christentum erfunden (ich habe mich immer geärgert, wenn ich das Christentum gegründet habe!).

Twelve Minutes
Twelve Minutes

Außerdem habe ich dem Release von Twelve Minutes entgegengefiebert (übrigens Day One im Game Pass). Ich fand es wirklich ein wahnsinnig spannendes Spielerlebnis, mit jedem neuen Loop (das ist die Prämisse das Spiels, dass man in einer Zeitschleife gefangen ist) vielen mir neue Möglichkeiten auf, die ich ausprobieren wollte. Zwischendurch kam vielleicht Frust auf, weil ich nicht wusste, wie es weitergehen sollte, aber umso gespannter saß ich vor dem Bildschirm, als sich die Story immer weiter und weiter aufgelöst hat. Definitiv eines dieser Spiele, wo ich mir jetzt schon wünschen würde, es nochmal ohne Erinnerungen spielen zu können.

Geguckt habe ich relativ wenig. Ich habe endlich mit der Resident Evil Kurzserie auf Netflix angefangen, aber mir fehlt noch die letzte Folge, daher spare ich mir ein bisheriges Feedback, aber zum Zugucken macht die Serie an sich schon Spaß (soweit Zombies und Biowaffen “Spaß” machen können). Ich bin gespannt, wie und ob die letzte Folge das Geschehen ein wenig auflöst. Außerdem war ich mal wieder im Kino! Und sogar zum ersten Mal im neuen IMAX-Kino, um dort Free Guy zu gucken. Mir hat der Film wirklich sehr, sehr gut gefallen. Man könnte streiten, dass es eben doch teils klamaukig, voller Klischees und “unrealistisch” sei, aber das nehme ich diesem Film nicht übel, er will nicht unbedingt direkt Spieler:innen und Nerds ansprechen. Da fand ich Ready Player One deutlich schwieriger, dort konnte man als eine der Zielgruppen enttäuscht werden. Free Guy ist eine sehr nette Comedy, die mich zum Lachen und zum… Tanzen gebracht hat.

Free Guy
Free Guy

Nach meinem Urlaub dauert es dann auch nicht mehr lange, bis Dune im Kino anläuft. Außerdem ging auf Netflix die nächste Staffel Good Girls online. Ich glaube, das wird ein guter September und Herbstanfang!

Larissa:

Normalerweise sage ich ja gerne, dass der Monat wie im Flug vergangen ist, aber diesmal hatte ich eher das Gefühl, dass 10 Wochen lang August war. Leider nicht, weil ich so viel Zeit für Hobbies und Freizeit hatte, sondern weil ich tatsächlich sehr viel gearbeitet habe und in den vier August-Wochen mehr geschafft habe, als sonst über Monate. Entsprechend habe ich das Gefühl ich brauche schon wieder Urlaub, obwohl ich erst im letzten Rückblick von meinem Juli-Urlaub geschwärmt habe… Zum Glück habe ich aber Ende September nochmal frei und kann mich dann auch auf einen Tattoo-Termin freuen. Das hat mir wirklich gefehlt!

Die meiste Zeit habe ich diesen Monat mit Streams anschauen verbracht, wobei ich immer schon immer mit einem Auge geschlafen habe. Ich habe allerdings auch die Shadow and Bone Trilogie von Leigh Bardugo beendet. Ich fand die Reihe deutlich schwächer als die Crows-Reihe, aber unterhaltsam war sie trotzdem. Der Schreibstil und die Ich-Perspektive haben mir weniger gut gefallen als die wechselnden Perspektiven in Crows, dafür mochte ich in der Trilogie aber die Magie und das World-Building ganz gerne. Die Hauptfiguren, besonders Alina und Mal, waren mir ziemlich unsympathisch, aber immerhin gab es interessante Nebenfiguren, die hoffentlich in der King of Scars Duologie mehr ‘time to shine’ haben. Letztere habe ich auch angefangen, allerdings bin ich noch nicht über die ersten Kapitel hinausgekommen, da ich dann mal eine Lesepause gebraucht habe.

Peggy Carter in Marvels 'What if...?'
Peggy Carter in Marvels ‘What if…?’

Angeschaut habe ich diesen Monat die Marvel-Serie What if..?. Die Serie beschäftigt sich mit Alternativen Ausgängen des MCU, wenn zum Beispiel nur eine minimale Entscheidung anders gefällt wurde. Ich finde das Konzept super interessant, glaube aber, dass die Fragen, die mich am brennendsten interessieren würden gar nicht so thematisiert werden. Am besten gefallen hat mir die erste Folge mit Peggy Carter als Captain Carter statt Captain America. Sie steht Steve Rogers in nichts nach und die Action hat großen Spaß gemacht. Hier hat mir gut gefallen, dass auch angesprochen wurde, wie sehr sich die Einstellung zu einem weiblichen Captain unterscheidet und wie sehr Peggy um Respekt kämpfen muss.

Die zweite Folge mit T’Challa als Starlord mochte ich auch sehr gerne und war ein sehr rührendes, liebevolles Tribut an Chadwick Boseman. Als Jemand, der Peter Quill-Starlord nie mochte, war die Folge wirklich cool. Die beiden weiteren Folgen, die bis zum Zeitpunkt dieses Artikels ausgestrahlt wurden, waren dann weniger mein Ding und eher ein wenig ‘belanglos’. Ich bin aber gespannt, was die Serie noch bringt.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass mir der Zeichen- und Animationsstil unglaublich gut gefällt. Bei animierten Adaptionen von Live-Action tue ich mir oft schwer – wie zum Beispiel bei Clone Wars. Das ist hier allerdings gar nicht der Fall!

Gezockt wurde diesen Monat viel Apex Legends und ein wenig Pokémon Unite. Letzteres spiele ich aber immer nur für ein paar Runden – so richtig habe ich nicht die Muße mich in die Strategien reinzufuchsen. Aber als kurzer Zeitvertreib macht es mir Spaß!

Halsey in 'If I Can't Have Lover I Want Power'
Halsey in ‘If I Can’t Have Lover I Want Power’

Zu guter letzt noch eine kleine Premiere hier im Monatsrückblick: ich möchte euch Musik empfehlen!
Am 25. August ist das neue Album von Halsey ‘If I Can’t Have Love I Want Power’ erschienen und seitdem läuft es bei mir rauf und runter. Das Album wurde von Trent Reznor und Atticus Ross produziert und die Kombination wurde genau für mich gemacht. Nine Inch Nails höre ich seit nun etwa 16 Jahren, Halsey erst seit Kürzerem (und eher vereinzelte Songs). Das neue Album läuft aber durchgängig, wobei meine 3 Favoriten ‘The Tradition‘, ‘Bells in Santa Fe‘ und ‘I am not a woman, I’m a god‘ sind.

Halsey hat das Album aufgenommen, als sie schwanger und die Themen sind durchgängig feministisch. Es geht um weibliche Autonomie, Psyche, Sexualität und, wie der Titel bereits vermuten lässt, power.
Zum Release des Albums hat Halsey auch einen Film produziert, der meines Wissens nach hierzulande nicht in den Kinos zu sehen ist, aber auch der Trailer ist schon sehr sehenswert. Hört/Schaut doch gerne mal rein!

 

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