Level Complete: April 2022

Sophia:

Der Monat hat ganz schön angezogen, was worki work angeht, aber in einem guten Sinne! Außerdem bin ich endlich wieder dabei, ein paar Routinen im Alltag aufzubauen, die mich zeitlich zwar auch etwas beanspruchen, aber es fühlt sich gut an, wieder einigermaßen mit allem on track zu sein. Das heißt leider auch ein bisschen weniger Zeit für reguläre Hobbies zu haben und ich muss gestehen, dass ich besonders für’s Lesen aktuell gar keinen Nerv habe… Aber wie war denn nun so der April?

Ich kann sagen, dass ich einige Stunden mit dem Cat Café Manager verbracht habe! Leider ist es hier und da ein bisschen buggy, es gab ein paar Crashes und ein paar Dinge ergeben irgendwie keinen Sinn (oder ich bin noch nicht dahinter gestiegen?). Vor allem im End Game, wenn man die Story durchgespielt hat, finde ich den Grind allerdings sehr unangenehm langsam. Eigentlich dachte ich, ich bau jetzt noch mein Traumcafé auf, aber die Ressourcen sind teils (zumindest für mich) so schwer zu erarbeiten, um dann nur am Ende 1 neues Item holen zu können… Nun, ich hatte dennoch eine schöne Zeit und vielleicht gibt es ja nochmal einen Patch, der das Endgame etwas entspannter gestaltet, immerhin ist es doch ein cozy game!

Cat Café Manager
Cat Café Manager

Auf Netflix ging es endlich weiter mit Russian Doll und was soll ich sagen… wir haben die zweite Staffel in einem Abend durchgebinged. Gegen Hälfte der Staffel wurde die Story teilweise etwas wirr und wild. Ich weiß nicht, ob ich ihr mit ein bisschen Zeit zwischen den Folgen besser hätte folgen können oder nicht. So oder so war es sehr spannend bis zum Schluss! Danach ging es entspannter weiter, mit Thermae Romae Novae, der neuen Anime-Adaption des Thermae Romae Stoffes. Eigentlich ein Manga, gab es zuerst zwei Realverfilmungen der Story. Lustigerweise habe ich den zweiten Film als allererstes gesehen im Flieger nach Japan. Die Person in der Reihe vor mir hat den Film geguckt und ich wurde neugierig, weil es so lustig aussah, dass ich es selbst auch gucken wollte. Es geht um einen jungen Mann im alten Rom, der dort Thermenbauer ist. Immer, wenn sein Kopf in einer Therme, heißen Quelle oder ähnliches unter Wasser gerät und er taucht, taucht er im modernen Japan in Badehäusern, Bädern oder eben auch heißen Quellen auf. Durch unsere Moderne wird er inspiriert und setzt die moderne Baukunst mit lustigen Behilfsmöglichkeiten in der Vergangenheit um.

Thermae Romae Novae
Thermae Romae Novae

Ein bisschen traurig bin ich, dass gestern die Nachricht kam, dass Space Force nach nur zwei Staffeln abgesetzt wurde. Ehrlicherweise war ich noch recht überrascht, dass überhaupt eine zweite Staffel kam, immerhin hat man so lange nichts gehört. Aber die zweite hat mich wieder wirklich gut unterhalten, ich mag vor allem die Storyline um Erin und wie sie ihren Weg als junge Erwachsene macht. Schade, dass man diesen Weg nun nicht mehr weiter mitverfolgen kann…

Ich hoffe im Mai schaffe ich es auch wieder öfter ins Kino, denn nun laufen ein paar Filme an, die ich unbedingt gerne dort sehen will. Das erste Kino-Date ist bereits geplant und ich bin gespannt, was ich euch nächsten Monat erzählen kann!

 

Larissa:

Ähnlich wie bei Sophia war mein April ganz schön von Arbeit geprägt, da es in die Endphase eines Projektes ging, an dem wir nun seit zwei Jahren gearbeitet haben! Umso mehr freue ich mich, dass im Mai/Juni mein erster größerer Jahresurlaub ansteht und es für mich ein paar Tage nach London geht.

Gespielt habe ich diesen Monat, neben dem üblichen Grind in Apex Legends, vor allem Crusader Kings 3! Das Spiel hatte ich schon länger im Auge und es ist eeendlich im April für PS5 erschienen! Ich habe trotz (oder wegen?) des sehr langen, komplexen Tutorials ein bisschen gebraucht, um mich einzugrooven. Irgendwann hatte ich den Dreh aber raus und ich habe es tatsächlich “durchgespielt” im Sinne, dass ich alle Jahrhunderte mit einer Dynastie gespielt habe, bis das Spiel nicht mehr weiterging. Es macht wirklich ein bisschen süchtig und diese Art von Strategiespiel ist für mich nach einem langen Arbeitstag einfach perfekt.
Am Ende war ich dann King of everything Kaiser des Heiligen Römischen Reiches mit Kontrolle über ganz Europa. Das ist definitiv ein Spiel, dass ich immer mal wieder anwerfen werde, wenn mir langweilig ist.

What We Do In The Shadows
What We Do In The Shadows

Dann habe ich eine kleine neue Sucht fast zufällig entdeckt: What We Do In The Shadows. Den Film von 2014 kannte ich bereits, die Serie hat mich schon immer neugierig gemacht, aber mir war gar nicht bewusst, dass die ersten zwei Staffeln in Deutschland auf Disney+ laufen! Los ging also mein kleiner Serienmarathon und ich muss sagen, ich habe mich wirklich sehr in die Serie verliebt. Ich liiieebe die Figuren, die offene Queerness, die Ästhetik und vor allem den Humor. Tatsächlich war ich so gepackt, dass ich mir anschließend die dritte Staffel bei Amazon Prime gekauft habe, weil ich nicht abwarten konnte, bis sie irgendwann mal gratis erscheint. Ich finde die Serie tatsächlich viel charmanter als den Film und habe oft laut lachen müssen. Der Soundtrack ist übrigens auch echt cool –  wer es noch nicht kennt: unbedingt anschauen!

Lustigerweise habe ich direkt im Anschluss, ohne das irgendwie geplant zu haben, Wind von Our Flag Means Death bekommen, in dem Taika Waititi ebenfalls seine Finger im Spiel hat (und eine der Hauptfiguren spielt). Wer mich kennt weiß, dass ich Piraten über alles liebe und alles in die Richtung aufsauge wie ein Schwamm (guckt Black Sails, btw!). OFMD bricht mit sehr vielen Regeln des Piratengenres, scheißt auf historische Korrektheit und erzählt mit viel und Gefühl und Humor eine queere Liebesgeschichte zwischen den Piraten Stede Bonnet und Blackbeard. Schön ist hier vor allem, dass auch hier Queerness einfach ganz selbstverständlich ist (neben homosexuellen Paaren gibt es auch eine nicht-binäre Figur!) und Homophobie in diesem Piraten-Universum nicht existiert. Die Serie besticht mit sehr charmanten Figuren, die einem allesamt ans Herz wachsen und ich hoffe sehr, dass die Serie um eine weitere Staffel verlängert wird!
Tatsächlich fühle ich mich diesen Monats als sei ich falsch abgebogen und im Taika-Waititi-Cinematic-Universe gelandet, denn viele der Darsteller*innen aus OFMD hatte ich Tage vorher bereits durch What We Do In The Shadows (Film oder Serie) erst kennengelernt. Auch OFMD hat übrigens einen fantastischen Soundtrack, der bei mir nun schon seit Wochen läuft.

Blackbeard und Bonnet in Our Flag Means Death
Blackbeard und Bonnet in Our Flag Means Death

Zu allerletzt möchte ich auch Moon Knight nicht unerwähnt lassen. Eine Marvel-Serie, bei der ich gar nicht wusste, was mich anfangs erwartet und die mich dann sehr positiv überrascht hat. Die Story an sich war dabei allerdings nicht annähernd so eindrucksvoll wie die schauspielerische Leistung von Oscar Isaac, der wirklich einfach wahnsinnig gut ist. Die Serie hat mich definitiv neugierig auf mehr gemacht, auch wenn mir persönlich die letzte Folge der Staffel nicht so gut gefallen hat – hier ist mir zu viel zu schnell passiert und die CGI-Kämpfe, die im Kino im MCU in der Regel gut funktionieren, haben sich für mich hier irgendwie fehl am Platz angefühlt.

Jetzt freue ich mich jedenfalls auf den Mai – nicht nur wegen meines Urlaubs, auch weil die Obi-Wan Kenobi Serie rauskommt und ich nächste Woche Multiverse of Madness sehen werde! Yay!

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